Tag 19 – Bregenz – Arlberg – Wattens – Großglockner

Heute Morgen, als wir aufwachten, hat es gar nicht geregnet 😉 . Es blitzte sogar hier und da die Sonne zwischen den Wolken durch! Wir frühstückten also gut gelaunt und stiegen mit trockenen Handschuhen (die noch feuchten bzw. nassen im Sackerl) und ohne Regengewand aufs Motorrad. Andreas‘ Stiefel fühlten sich dank viel Zeitungspapier über Nacht und der Föhnbehandlung in der Früh auch deutlich besser an. Los ging die Fahrt Richtung Arlberg 🙂 .

Die Fahrt zum und über den Arlberg verlief problemlos bei eigentlich wirklich schönem Wetter.

In Wattens ist Andreas dann mit mir zu den Kristallwelten gefahren, die ich im Gegensatz zu ihm noch nicht kannte. Er war sich der Gefahr bewusst, was es bedeuten würde, mit mir dort hineinzugehen 😉 . Schon der Zugang ist prächtig, die Exponate sind beeindruckend und der Shop ist richtig fein zum Gustieren. Kein Wunder, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich das Richtige gefunden und mein Gewissen mit dem Argument  SELBSTLIEBE beruhigt hatte, um mir das nicht ganz billige Set (Halskette, Armband und Ohrstecker) zu kaufen 🙂 .

Wir gönnten uns dann noch einen Kaffee mit Torte im angeschlossenem Restaurant, bevor wir zu unserer Schönen zurückgingen, die auf einem eigenen Motorradparkplatz sogar unter Dach abgestellt war. So haben ihr die paar Regentropfen, die in der Zwischenzeit gefallen waren, auch nichts anhaben können.

Die Schöne gut beschützt

Die Schöne gut beschützt

Die Fahrt ging weiter über die Autobahn bis  Wörgl. Dann wurde es bald wieder einmal Zeit das Regengewand und die nassen Handschuhe  anzuziehen. Aber seht selbst:

Ohne Worte

Ohne Worte

Kitzbühel erlebten wir im REGEN 🙁 !

Die Fahrt im Regen verlief ohne Zwischenfälle und dauerte auch nicht so lange im Vergleich zu dem, was wir die vergangenen Tage erlebt hatte. Je näher wir meinem Lieblingsberg, dem Großglockner, kamen, desto besser wurde das Wetter. Schließlich war es an der Zeit wieder aus dem Regengewand auszusteigen, um die Kehren möglichst dynamisch nehmen zu können.

Die Fahrt über dem Glockner verlief wie immer, wenn ich nur mitfahre: dynamisch, schön, kurze Fotopause am Fuscher Thörl, Pause beim Hochtor = Schwoiger calling point, daher auch ein kurzes Telefonat mit Mario, längere Pause auf der Franz Josefs Höhe, gemütliche Abfahrt nach Heiligenblut mit fast keinem Benzin mehr im Tank ( Andreas würde sagen, dass das schamlos übertrieben ist. Er wäre sicher noch mindestens 12 km weit gekommen.) Soweit wäre es auch mindestens bis zur nächsten Tankstelle gewesen laut Navi! Aber es gibt ja Gott sei Dank gleich eine in Heiligenblut….

Da wir schon in Heiligenblut getankt hatten, konnten wir an Lienz vorbeifahren und versuchten unser Glück in Lavant im Lavanterhof, wo wir schon zweimal genächtigt haben. Wir hatten Glück und wurden wiedererkannt und es gab auch ein freies Zimmer. Die Besitzer waren letztes Jahr so beeindruckt, dass jemand aus der Nähe von Wien nach Lienz kommt, um sich die Platte vom Knöchel entfernen zu lassen, dass wir bekannt wie bunte Hunde sind 😉 .

Kurz zusammengefasst: Zimmer o.k., Essen gut, Stimmung gut, inzwischen schon fast Stammgastbonus wie in Tramonti die sotto oder in Antholz beim Bruggerwirt 🙂 . Nach dem Essen sind wir heute angesichts des schönen Wetters und der angenehmen Temperatur sogar noch eine Runde spazieren gegangen.

Morgen geht es heimwärts. Wenn das Wetter mitspielt, werden wir über die Nockalmstraße und den Sölkpass fahren. Zwei Leckerbissen für Biker, wie ich aus meiner „aktiven“ Zeit bestätigen kann 😉 .

Gute Nacht und bis morgen

Eva

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