Drei Museen

Nachdem wir gestern in aller Ruhe gefrühstückt und gepackt hatten, fuhren wir nach Monterchi, einem Ort in der östlichen Toscana, um das Fresko der schwangeren Madonna, zu besichtigen. Es ist dies eine der wenigen erhaltenen Darstellungen einer schwangeren Madonna, die früher gar nicht so selten gewesen sein dürften. Auf jeden Fall wurde ein eigenes kleines Museum dafür gebaut, in dem sich auch noch andere Fragmente von Fresken befinden z.B. Teile einer stillenden Madonna.

Die Eintrittskarte ermächtigte uns auch noch den Besuch im zweiten Museum des kleinen Ortes – dem Waagenmuseum. Ich habe noch nie so viele unterschiedliche Waagen mit so ungeheurer Präzision auf einem Fleck gesehen. Besonder gut gefallen haben mir die Wollwaage und die Käsewaage.

      

Abgesehen von den Waagen, gab es auch noch andere Dinge zu entdecken und immer wieder die schöne Landschaft durch die diversen Fenster.

            

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt, die wie immer nur nach ein paar Steigungen zu erklimmen war – kein Wunder, dass es überall Hinweisschilder gibt, wo man den nächsten Defibrillator findet – wo auch eine Straße unter der Kirche durchführt, stiegen wir wieder ins Auto und steuerten unserem nächsten Ziel, dem Ferrarimuseum in Maranello, zu.

      

Das Museum ist schon sehr beeindruckend: Modelle in verschiedenen Größen und aus verschiedenen Materialien, Gussteile, Motoren, „richtige“ Autos aus den unterschiedlichen Epochen, viele davon natürlich in rot und die diversen Formel I – Boliden. Besonders schön ist der Raum der Weltmeister mit Autos, Pokalen, den Helmen und Fotos der Sieger. Mitten drin Niki Lauda. Andreas war natürlich in seinem Element.

       

Nach einem Abschlusscappuccino fuhren wir auf die Autobahn Richtung Venedig und stauten uns durch/um Bologna. Dann ging es wieder flott weiter (nach 1 Stunde!) und 30 Minuten vor Venedig blieben wir an einer Raststation stehen, um nach alter Manier – free wifi und booking.com – ein Zimmer zu buchen. Wir wohnen sehr nett und K&K-mäßig in einem alten Kasten neben einem Kanal in Mira und haben in einem kleinen Lokal sehr gut gegessen. Jetzt ist es Zeit für Frühstück und das nächste Abenteuer.

 

 

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