Nach Hause

Als wir aufwachten, regnete es nicht mehr und es herrschte Nebel. Dahinter konnte man schon die Sonne erahnen. Bis zur Abfahrt würden wir wahrscheinlich den schönsten Sonnenschein haben. Wir trafen uns wie immer um 8h zum Frühstück und fanden einen liebevoll gedeckten Frühstückstisch mit einem Merci auf jedem Platz vor. Da die Wettervorhersage gut war, beschlossen wir über die Nockalm zu fahren und erstanden im Quartier bereits unsere Karten und sparten dadurch 4,20 Euro pro Motorrad und mussten an der Mautstraße nicht erst nach dem Geld kramen.

Unsere Fahrt führte uns durch Hermagor zum Millstättersee und weiter nach Bad Kleinkirchheim, wo wir an der üblichen Tankstelle Benzin nachfüllten. Dann ging es weiter zur Nockalm mit ihren über 50 Kehren durch die wunderbare Kärtner Landschaft. Wir machten Pause bei der üblichen Station mit schönem Ausblick und tollem Essen. Da es noch früh war, wir bei 13° im Freien saßen und nicht müde werden wollten, begnügten wir uns mit Kaffee und Getränken. Die Weiterfahrt war durch mehrere kleine Fotostopps geprägt und führte uns durch das Murtal bis nach Judenburg, wo wir einen Zwischenstopp bei McDonalds einlegten.

Wir konnten bei weit höheren Temperaturen im Freien sitzen und haben diesmal auch eine Kleinigkeit gegessen. Dann wurden die Optionen für die Weiterfahrt besprochen. Andreas und ich würden mit Mario nach Schallendorf und ab Mooskirchen auf der A2 bis Ilz fahren und dann entspannt zu Mario nach Hause. Fritz und Christine schlossen sich uns an und fuhren ab Ilz zu zweit auf der A2 weiter, da sie noch einen weiten Weg bis ins Marchfeld vor sich hatten. Alex beschloss noch ein paar Kurven einzubauen und das schöne Wetter zu nutzen und baute sich eine eigene Route. Daher wurde unser Tourabschlussfoto bereits am Gaberl geschossen, wo wir alle noch beisammen waren.

Auf der Autobahn gab uns Mario Bescheid, dass bei Christine tanken angesagt wäre und kurz darauf wurde auch schon eine Raststation mit Tankstelle angezeigt. Wir fuhren aber vorher von der Autobahn ab, da wir uns die teuren Spritpreise nicht geben wollten. Christine und Fritz fuhren weiter, um an der Raststelle zu tanken. Sie wunderten sich sehr, als wir sie nach ein paar Kilometern wieder überholten.

Schlussendlich sind wir gesund und munter und schon ein bisschen müde bei Mario in Schallendorf angekommen. Wir haben das Wespennest inspiziert, das noch größer geworden ist. Da ich schon geschafft war, nahm Andreas den kürzesten Weg über die Autobahn nach Hause und ersparte mir die Kurven des Geschriebensteins. Nicht falsch verstehen, ich mag Kurven, aber nicht wenn ich schon sehr müde bin. Die Tour war in Schallendorf für uns schon fast 2000 km lang!

Wir sind gut zu Hause angekommen und haben uns natürlich bei allen gemeldet. Bald kamen auch die Meldungen von den anderen, dass sie ebenfalls gut heimgekommen sind. Bei Alex mussten wir ein wenig länger warten, weil er wieder alles ausgekostet hat. Wie Mario feststellte – „ein junger Andreas“ ;-).

Gestern war ich zu müde und lustlos, um noch den Blog zu schreiben und ich wollte auch Andreas nicht mehr nötigen, die Fotos auszuwählen. Heute ist er im Gegenzug zu mir schon sehr aktiv gewesen und hat sogar schon mit dem Fotobuch gestartet. Ich sammle noch meine Gedanken für ein Resümee.

Was ich jetzt schon sagen kann: Schön war’s und wir hatten Glück mit dem Wetter 🙂

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