Tag 14 – Heimkehr

Ich habe heute Nacht wirklich sehr gut geschlafen, da es wunderbar abgekühlt hat und auch irgendwann die Schafe ruhig waren. Da wir in einer ziemlich ländlichen Gegend genächtigt haben, wunderte es mich also nicht, dass ich um 6 Uhr von einem laut krähendem Hahn geweckt wurde. Da wir ohnehin früh losfahren wollten, störte es mich nicht sehr.

Wir haben um 7 Uhr in einem sehr gemütlichen und liebevoll eingerichteten Frühstücksraum gegessen und der Monk in mir hatte seine Freude. Es war alles wundervoll aufeinander abgestimmt, alles hatte seinen Platz und die einzelnen Teesorten standen in kleinen Kartonschachteln im gleichen Design mit winzigen Unterschieden je Sorte in kleine Holzrahmen in Würfelform. Fast perfekt, nur die Abstände zwischen den Schachteln wurden von den Gästen verändert, wenn sie ihre Tebeutel herauszogen…. Da ging dann leider die Symmetrie verloren 😩

Nach dem Frühstück waren wir bald mit dem Packen fertig und fuhren bei angenehmen 21 Grad los. Leider wurde es schnell wärmer aber nicht ganz so schlimm wie gestern. Es war viel Verkehr und es gab auch viele Baustellen und zum Teil nur zwei sehr schmale Spuren. Manche Verkehrsteilnehmer sind hervorragend und fahren zur Seite, wenn sie im Stau stehen oder rollen, damit du mit dem Motorrad vorbeifahren kannst, andere stellen sich dir bewusst in den Weg, damit du auch stehen musst. Das kann bei hohen Temperaturen mehr als ärgerlich sein, v.a. weil diese Menschen in ihren klimatisierten Kutschen nicht schwitzen. Zwei besonders oberlehrerhaften Verkehrsteilnehmern mussten wir dann den Stinkefinger zeigen, als wir endlich überholen konnten. Normalerweise haben wir bessere Manieren, aber bei 36,5 Grad vergisst man manchmal auf diese.

Alles in allem kamen wir gut voran und die Schöne hat nichts von ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Einmal zeigte der Tacho über 200 km/h und das ist in Deutschland auf der Autobahn legal 😜🤗😍. Mit dem letzten paar Litern Benzin im Tank, steuerten wir die Raststelle in Aistersheim bei Grieskirchen an, um zu tanken und eine Pause zu machen. Es lief alles wunderbar und wir wussten, dass wir am frühen Nachmittag zu Hause sein werden. So war es dann auch.

Andreas ist bei Heiligenkreuz von der Autobahn abgefahren, damit wir auch noch ein paar Kilometer „schön“ Mopedfahren zu können. Es macht immer wieder Spaß über die Weinstraße nach Mödling hineinzufahren, vorbei am Haus an der Weinstraße und an der HTL. Andreas ist hinters Haus gefahren, damit wir das Gepäck nur ins Haus hineintragen müssen und das Türabschlussfoto quasi vor der Haustür machen können.

Inzwischen sind die ersten Maschinen gewaschen und die Kinder haben uns schon besucht. Die mitgebrachten shortbreads haben ihre Besitzer gewechselt und auch Johannes‘ Ghurka-Bier ist heil angekommen, so wie der Tee von Bettys für Julia und Winnie the Pooh für Sophie. Archie hat seinen Freiluftausflug hinter dem Windschild gut überstanden, muss jetzt aber gewaschen werden, da er derzeit ein roter Drache mit schwarzen Flecken ist.

Andreas hat heute nur wenige Fotos zu bieten und ich verspreche euch für morgen noch ein Resümee. Gute Nacht, Eva

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